Büchners Einfluss

Andel Müller spricht über die Wirkung Georg Büchners auf Autoren des 20. und 21. Jahrhunderts

Porträt Andel Müller
Andel Müller

In der Reihe „Zeitgenossen“ des Fördervereins Büchnerhaus beschäftigt sich Referent Andel Müller am Donnerstag, 21. November um 19:00 Uhr mit dem Einfluss Georg Büchners auf Autoren des 20. und 21. Jahrhunderts – Büchner mit seinem brandaktuellen Werk als geistiger Zeitgenosse moderner Autoren.  

Autoren der Jahrhundertwende von Frank Wedekind über Franz Werfel bis zu Ernst Stadler, Georg Trakl und Ernst Toller haben ihren Blick auf den „einfachen Mann“ an Büchner geschult. In der Gegenwart bietet das zeitlose Werk Büchners Anknüpfungs- und Reibungspunkte. Bert Brecht und Heiner Müller, Hans-Magnus Enzensberger und Alexander Kluge haben sich an Büchner abgearbeitet, einige Büchnerpreisträger* innen haben großartige Beiträge in ihrer Dankesrede geliefert.  

In Darmstadt waren es die Autoren der „Dachstube“, für die Büchner prägend wurde: Theo Haubach und Carlo Mierendorff, Kasimir Edschmid, Hans Schiebelhuth und Fritz Usinger verstanden sich als Büchners Enkel – Büchners Großneffe Anton ging mit ihnen zur Schule.   Andel Müller war mehr als dreißig Jahre Deutschlehrer am Max-Planck-Gymnasium in Groß-Umstadt und über 15 Jahre Leiter des Darmstädter Literaturhauses. 2018 erschien sein autobiografischer Roman „Rockin‘ Rausch“.  

Veranstalter der Vortragsreihe ist der Förderverein Büchnerhaus e.V. in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung. Der Eintritt beträgt acht Euro. Kartenreservierungen nimmt das Büchnerhaus gerne telefonisch (Telefon 06158 4621) oder per E-Mail (buechnerhaus(at)riedstadt.de) entgegen.

Das Foto stammt von Horst Schloemp.