Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Das Rathaus ist derzeit nur nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Bücherei bereitet schrittweise Öffnung vor

In Erfelden Ausleihe ab 4. Mai möglich/weitere Stadtteilbüchereien werden folgen

 

Ein Regal mit Kinderbüchern.
Die Bücherei Erfelden macht als erste Stadtteilbücherei wieder auf.

Lesehungrige hatten diese Nachricht schon sehnsüchtig erwartet: Zu den ersten bundesweiten Lockerungen von Corona-Einschränkungen gehört auch, dass Büchereien wieder öffnen dürfen.  

Doch Büchereileiterin Anja Stark wirbt um Verständnis, dass die Bücherei der Büchnerstadt Riedstadt nicht sofort und an allen fünf Standorten gleichzeitig geöffnet werden kann. „Wir können nur unter Einhaltung strikter Hygiene- und Abstandsregeln öffnen. Das muss sehr gut vorbereitet werden und geht nur schrittweise“, erklärt Stark. Gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen arbeitet sie unter Hochdruck daran, dass die Büchereien so bald wie möglich öffnen. „Wir können es ja alle kaum erwarten“, so Stark.  

Als erstes wird die Bücherei Erfelden in der Wilhelm-Leuschner-Straße 21 A (Nebengebäude der Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt) am Montag, 4. Mai, wieder zu den gewohnten Zeiten öffnen: Montags von 10:00 bis 12:00 Uhr, dienstags von 15:00 bis 17:00 Uhr und mittwochs von 16:00 bis 18:00 Uhr.    

„Hier können wir am schnellsten und einfachsten die notwendigen Schutzmaßnahmen sowohl für die Mitarbeiterinnen der Bücherei als auch die Nutzer der Bücherei umsetzen“, berichtet die Büchereileiterin. Neben weiteren Maßnahmen wird es vor allem ein Einbahnsystem für die Besucherinnen und Besucher geben: Über die Terrasse geht es hinein in die Bücherei und über den gewohnten Ein/Ausgang wieder hinaus. Da immer nur eine Person, beziehungsweise Mitglieder eines Hausstandes, in die Bücherei dürfen, ist langes Verweilen nicht möglich. „Schon aus Rücksicht auf die anderen Leser kann jetzt erst einmal nur darum gehen, sich zügig mit Lesestoff zu versorgen. Gemütliches Schmökern ist momentan leider nicht möglich. Aber ich denke, wir sind alle dankbar, dass die Bücherei überhaupt wieder aufmachen kann“, betont Stark.  

Zu den notwendigen Hygienemaßnahmen gehört auch, dass die Bücherei nur mit einfachen Mund-Nasen-Bedeckungen betreten werden darf. Ausgenommen davon sind nur Kinder bis sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine solche Bedeckung tragen können. Dank der Spende einer handarbeitsbegeisterten Riedstädterin sind auch die Mitarbeiterinnen der Bücherei mit selbst genähten Masken versorgt, freut sich die Büchereileiterin. Zudem folgt die Städtische Bücherei der Empfehlung der Hessischen Fachstelle für Bibliotheken und wird entliehene Medien für mindestens 72 Stunden lagern, bevor sie wieder entliehen werden dürfen.  

Nutzer, die noch Bücher aus der Zeit vor der Schließung zuhause haben, müssen sich auch jetzt keine Sorgen machen. „Mahngebühren werden auch weiterhin nicht erhoben, auch nicht, wenn die Büchereien jetzt schrittweise wieder aufmachen. Solange wir nicht über einen längeren Zeitraum im Normalbetrieb laufen, gibt es keine Mahngebühren“, betont die Büchereileiterin.  

Als Nächstes soll dann die Bücherei Wolfskehlen öffnen. Auch hier wird bereits an den notwendigen Umbauten gearbeitet.