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Blütenpracht nach Pflanzaktion

Naturnahe Umgestaltung des östlichen Grünstreifens der Friedrich-Ebert-Straße zeigt erste Erfolge

Blüte einer Wildtulpe.
Auch Wildtulpen blühen auf dem Grünstreifen der Friedrich-Ebert-Straße
Gelbe Osterglocken in grüner Wiese.
Osterglocken sorgten für einen frühen Farbfleck.
Lila Blüten in grünem Gras.
Traubenhyazinthen bringen Farbe ins Grün.

Der Einsatz hat sich gelohnt: Bei starken Regen hatten zwölf pflanzenbegeisterte Crumstädter gemeinsam mit den Initiatoren Gerd Ziegler und Rolf Heiliger sowie Matthias Harnisch von der Fachgruppe Umwelt im vergangenen Herbst auf dem östlichen Grünstreifen der Friedrich-Ebert-Straße insgesamt 6.200 Blumenzwiebeln in den Boden gebracht.  

Bereits ab Mitte März waren dort nun die ersten Blüten zu sehen, mittlerweile sind es ganze Blütenflecken. Blühende Osterglocken sorgten für einen frühen Farbfleck, auch Traubenhyazinthen brachten Farbe ins Grün und nun haben auch Wildtulpen ihre Blüten geöffnet.  

Die Idee zu dieser naturnahen Umgestaltung des breiten Grünstreifens an der Friedrich-Ebert-Straße war im Rahmen des Labeling-Verfahrens „Stadtgrün naturnah“ von den Crumstädtern Ziegler und Heiliger eingebracht und von der Büchnerstadt Riedstadt aufgegriffen worden. Bei dem bundesweit vergebenen Label werden Kommunen ausgezeichnet, die sich für mehr biologische Vielfalt auf öffentlichen Flächen einsetzen. Riedstadt wurde 2019 in Bonn mit dem Label in Gold die höchste Auszeichnung verliehen (wir haben berichtet).  

Damit diese Idee auch langfristig funktioniert, wird die Pflege des Grünstreifens entsprechend angepasst: Die Seitenstreifen der Grünfläche zur Straße und zum Geh-/Radweg hin werden nach wie vor auf einer Breite von circa einem Meter so oft geschnitten, dass es zu keiner Verkehrsbehinderung kommt. Der dazwischen verbleibende Grünstreifen von einer Breite zwischen 2,5 bis sechs Metern wird dagegen nur noch zweimal gemäht, sodass die Blumenzwiebeln verwildern und die Wildblumen sich entwickeln können.