Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

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Balancieren auf Holz

Auf Kühkopf-Spielplatz gibt es zwei neue Spielgeräte

Hille Sundermeier, Ralph Baumgärtel mit Dackeldame Bagira und Bürgermeister Marcus Kretschmann an den Balancier-Pollern (von links).
Hille Sundermeier, Ralph Baumgärtel mit Dackeldame Bagira und Bürgermeister Marcus Kretschmann an den Balancier-Pollern (von links).
Ein Wackelsteg lädt zum Balancieren ein.
Der Wackelsteg als Hindernisparcours.

 Der große Spielplatz auf dem Kühkopf nahe der Erfelder Fußgängerbrücke ist die pure Idylle: Am Rand von Hessens größtem Naturschutzgebiet haben Kinder auf dem weitläufigen Gelände jede Menge Platz zum Toben und Spielen. Der Blick schweift über die angrenzende große Wiese mit den Paten-Apfelbäumen der Grundschule Erfelden und den nahen Waldrand.  

Nicht nur für Besucher des Naturschutzgebietes, sondern auch für Generationen von Erfeldern ist der Spielplatz ein beliebter Ort. Hier wird gespielt und geschwätzt und die Grundschulkinder zeigen ihren Familien den Patenbaum, den jede Klasse in den vier Jahren hat und betreut. Als daher Bürgermeister Marcus Kretschmann – selber gebürtiger Erfelder – auf einer Bürgerversammlung in Erfelden die Klage hörte, dass auf dem in die Jahre gekommen Kühkopf-Spielplatz Spielgeräte fehlen würden, gab er eine entsprechende Anregung an den Revierförster und Leiter des Umweltbildungszentrums „Schatzinsel Kühkopf“ Ralph Baumgärtel weiter.  

Die nahm dieser gerne auf. Als Beauftragter des Regierungspräsidiums Darmstadt hat HessenForst zwei neue Spielgeräte aufbauen lassen, neue Sitzgruppen sollen noch folgen. Bei einem Termin vor Ort zeigten Baumgärtel und Hille Sundermeier, die seit 1. Juli die Bereichsleitung Dienstleistung und Hoheit innehat, Bürgermeister Kretschmann die neuen Spielgeräte.  

Passend zum Naturschutzgebiet bestehen die Balancier-Poller wie auch der Wackelsteg aus massivem, FSC-zertifizierten Robinien-Holz. „Wir wollten Spielgeräte, die aus nachhaltigen Rohstoffen bestehen und die die motorischen Fähigkeiten und die Geschicklichkeit fördern“, erklärte Baumgärtel. Insgesamt koste die gesamte Maßnahme inklusive Planung und der neuen Sitzgruppe 10 000 Euro. „So ein Spielplatz ist eine teure Sache, aber das ist uns die Sache wert“, betonte Baumgärtel. „Der Spielplatz ist ein wichtiger Bestandteil der Besucherlenkung im Naturschutzgebiet und ein Anlaufpunkt für Erfelder, die einen hohen persönlichen Bezug zu dem Ort haben. Wenn wir das fördern können, ist das toll.“  

Bürgermeister Kretschmann zeigte sich begeistert. „Es freut mich sehr, dass die Anregung so offen aufgenommen und unkompliziert umgesetzt wurde“, sagte er zu Baumgärtel und Sundermeier.