Bäume leiden unter Trockenheit

Stadt ruft Bürgerschaft zu Wasserspenden für Straßenbäume auf

Bereits eine Gießkanne voll Wasser wie hier von Barbara Stowasser aus der Fachgruppe Umwelt ist eine willkommene Wohltat für die Straßenbäume in Riedstadt.
Bereits eine Gießkanne voll Wasser wie hier von Barbara Stowasser aus der Fachgruppe Umwelt ist eine willkommene Wohltat für Straßenbäume.

Nach den sehr trockenen und heißen Sommern 2018 und 2019 sind viele Stadtbäume bereits stark geschwächt. Viele sind bereits abgestorben oder haben deutliche Trockenschäden. Nun war in diesem Jahr bereits der April schon wieder sehr warm und vor allem sehr trocken. Nach einer kurzen Erholungspause steht nun die nächste längere Trockenphase vor der Tür.  

Die Büchnerstadt Riedstadt bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, den Bäumen in ihrer Straße gelegentlich einen Eimer Wasser zu spenden, buchstäblich jeder Tropfen ist willkommen. Dabei muss kein teures Trinkwasser eingesetzt werden; Grundwasser aus Brunnen oder zurückbehaltene Reste vom Gemüsewaschen sind ebenso gut nutzbar. Nur Reinigungsmittel sollte das Gießwasser möglichst nicht enthalten. Der städtische Bauhof ist permanent im Einsatz, kann aber bei der großen Fläche der Stadt und der großen Anzahl der Bäume innerorts nicht so häufig zu jedem Baum kommen, wie es wünschenswert wäre.   

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt, Straßenbäume – und dabei vor allem jüngere Bäume – einmal pro Woche mit acht bis zehn Eimern Wasser zu gießen.