Bäume leiden unter Trockenheit

Stadt ruft Bürgerschaft zu Wasserspenden für Straßenbäume auf

Bürgermeister Marcus Kretschmann beim  „Grünfläsche-Fläschmob“ im vergangenen Jahr
Bürgermeister Marcus Kretschmann beim „Grünfläsche-Fläschmob“ im vergangenen Jahr

Letztes Jahr hatten die Bäume schon derartig unter dem extrem heißen Sommer gelitten, dass die Stadt Riedstadt schließlich zu einem „Grünfläsche-Fläschmob“ aufgerufen hatte, dem viele Riedstädter gefolgt waren (wir haben berichtet). Bürgermeister Marcus Kretschmann war an dem Samstag Mitte August mit gutem Beispiel vorangegangen und hatte mit zwei Gießkannen öffentliche Grünflächen am Rathausplatz mit Wasser versorgt.  

Nun war in diesem Jahr bereits der Juni heiß und vor allem sehr trocken, jetzt gibt es schon die nächste Hitzewelle. Das städtische Umweltamt bittet daher dringend die Bürgerinnen und Bürger, den Bäumen in ihrer Straße gelegentlich einen Eimer Wasser zu spenden. Bei der momentanen Hitze ist buchstäblich jeder Tropfen willkommen. Denn durch den extrem trockenen Sommer 2018 sind die Bäume ohnehin geschwächt. Viele sind bereits abgestorben oder haben deutliche Trockenschäden.   Dabei muss kein teures Trinkwasser eingesetzt werden; Grundwasser aus Brunnen oder zurückbehaltene Reste vom Gemüsewaschen sind ebenso gut nutzbar. Nur Reinigungsmittel sollte das Gießwasser möglichst nicht enthalten. Der städtische Bauhof ist permanent im Einsatz, kann aber bei der großen Fläche der Stadt und der Anzahl der Bäume innerorts nicht so häufig zu jedem Baum kommen, wie es wünschenswert wäre.  

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt, Straßenbäume – und dabei vor allem jüngere Bäume – einmal pro Woche mit acht bis zehn Eimern Wasser zu gießen.