Bärlauch im Frühling

Ernte für den Privatgebrauch zulässig – aber in Naturschutzgebieten immer tabu

Ein leckeres Kraut: Bärlauch
Ein leckeres Kraut: Bärlauch

Das frische Kraut aus feuchten Wäldern schmeckt im Frühling lecker. Es gibt Bärlauch-Pesto, Bärlauch-Quark oder Bärlauch als Zutat für Salate und Soßen. Wer selbst sammeln will, muss aufpassen, die Blätter nicht mit dem giftigen Maiglöckchen zu verwechseln. Das private Pflücken für den eigenen Bedarf ist erlaubt, solange man sich nicht in einem Naturschutzgebiet befindet. 

Auf dem Markt und in verschiedenen Läden kann man aber auch Bärlauch bündelweise kaufen. Da er nur schwer kultiviert werden kann, stammen diese Blätter mit der feinen Knoblauchnote meistens aus Wildsammlungen. Eine gewerbliche Sammlung muss von der Unteren Naturschutzbehörde und vom Eigentümer der Flächen erlaubt worden sein. Leider halten sich nicht alle Anbieter daran und verkaufen den Bärlauch illegal. Da die Erntezeit direkt mit Beginn der Vogelbrut startet, können gewerbliche Sammler in sensiblen Bereichen wie Vogelschutzgebieten ein großes Problem darstellen.  

Es lohnt also beim Einkauf die Nachfrage, ob für die Ernte eine Erlaubnis vorliegt, um wirklich mit Appetit speisen zu können.  

Das Foto stammt von www.wikipedia.org und ist gemeinfrei.