Auch zwei Eheringe wurden versteigert

Aber hauptsächlich kommen Fund-Fahrräder „unter den Hammer"

Frank Schaffner und Natascha Schwarz bei der Versteigerung am vergangenen Donnerstag auf dem Bauhofgelände in Goddelau.
Frank Schaffner und Natascha Schwarz bei der Versteigerung am vergangenen Donnerstag auf dem Bauhofgelände in Goddelau.
Unkonventioneller Arbeitsplatz: Auktionator Frank Schaffner hat mal kurzerhand auf einem der zu versteigernden Räder Platz genommen.
Unkonventioneller Arbeitsplatz: Auktionator Frank Schaffner hat mal kurzerhand auf einem der zu versteigernden Räder Platz genommen.

Fundsachen, deren sechsmonatige Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, ohne dass sie vom rechtmäßigen Eigentümer abgeholt wurden, kommen regelmäßig öffentlich unter den Hammer. Der Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung Riedstadt hatte daher zu einer Auktion am vergangenen Donnerstag (27.) in den städtischen Bauhof in Goddelau eingeladen (wir haben berichtet).  

Meistbietend versteigert wurden überwiegend in der Riedstädter Gemarkung aufgefundene Fahrräder und sonstige Fundsachen, darunter auch zwei Eheringe aus 585er Gold. Mehr Fahrräder als sonst fanden aber bei der Versteigerung durch den Auktionator Frank Schaffner keinen neuen Besitzer, weil keiner der Anwesenden darauf ein Gebot abgab.  

„Der Markt scheint übersättigt zu sein“, resümierte daher die Leiterin des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Petra Fischer. Aber auch die nicht versteigerten Räder erfüllen noch einen guten Zweck, denn sie werden dem Freundeskreis Flüchtlinge Riedstadt zur Verfügung gestellt. Während der Versteigerung wurde auch auf eine Codier-Aktion der Fahrräder durch die Polizei am Riedstädter Rathaus hingewiesen (wir haben berichtet), die am Freitagmorgen großen Zuspruch fand.

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Harald von Haza-Radlitz, Gernsheim zur Verfügung gestellt.