Alte Zwangsjacken und Spitalkasse von 1620

Kulturbüro der Büchnerstadt Riedstadt bietet am 19. Oktober Führung durch das Psychiatriemuseum des Philippshospitals

Aus der Sammlung des Psychiatriemuseums
Aus der Sammlung des Psychiatriemuseums

Ein Gang durch das Psychiatriemuseum Riedstadt gleicht einem Spaziergang durch die Geschichte des Philippshospitals – und die ist lang, gehört doch das heutige Vitos Philippshospital zu den ältesten psychiatrischen Krankenhäusern weltweit.  

Geöffnet ist das Spitalmuseum nur nach Vereinbarung. Eine gute Gelegenheit, die umfangreiche Sammlung zur Hospital- und Krankenhausgeschichte seit dem 16. Jahrhundert kennenzulernen, bietet sich am Samstag, 19. Oktober, um 15:00 Uhr bei einer Veranstaltung des Kulturbüros der Büchnerstadt Riedstadt. Museumsleiter Peter Gomes wird durch das Psychiatriemuseum führen, zu dessen Beständen alte Zwangsjacken sowie eiserne Hand- und Fußschellen ebenso gehören wie alte Werkzeuge wie ein Holzblasebalg von 1704 aus der Hospital-Schmiede oder die Spitalkasse von 1620. Der Eintritt ist frei, Spenden für das Museum sind willkommen.  

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldungen beim Kulturbüro gebeten: Telefon 06158 93084-1/-2, E-Mail: kultur(at)riedstadt.de. Das Kulturbüro ist während der hessischen Herbstferien vom 27. September bis 11. Oktober geschlossen, in der Zeit können Teilnahmewünsche aber auch auf den Anrufbeantworter gesprochen werden. Ab Montag, 14. Oktober, werden die Mitarbeiter des Kulturbüros die eingegangenen E-Mails und Anrufe abarbeiten.  

Treffpunkt ist am Samstag, 19. Oktober, um 15:00 Uhr die Pforte des Vitos Philippshospitals.

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Harald Benz, Erfelden, zur Verfügung gestellt.