Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

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Bürgergespräch in 58 Wohnzimmern

Onlineformat findet großen Zuspruch

So sah der Bildschirm während des digitalen Bürgergesprächs aus.
So sah der Bildschirm während des digitalen Bürgergesprächs aus.

„Das Digitale hat was für sich – jeder kann gemütlich zuhause im Sessel sitzen“, sagte Bürgermeister Marcus Kretschmann zu Beginn seines ersten Online-Bürgergesprächs. Da waren bereits 44 Teilnehmer*innen per einfachem Klick auf der Homepage der Büchnerstadt Riedstadt (www.riedstadt.de) eingewählt und bald waren es 58. „Das hatte ich, glaube ich, noch nie bei einem Bürgergespräch“, freute sich der Bürgermeister.  

In normalen Zeiten veranstaltet der Verwaltungschef regelmäßig in den einzelnen Stadtteilen Bürgergespräche, um den Dialog mit der Bürgerschaft zu fördern. Doch durch die Corona-Pandemie mussten die Veranstaltungen im letzten Jahr ausfallen. Nach der sehr positiven Resonanz auf zwei Onlineseminare des Riedstädter Bürgermeisters (zu Kommunalpolitik und Kommunalwahl) nutzte er nun erstmals die digitale Form, um im Bürgergespräch für alle Stadtteile das Handeln der Verwaltung zu erläutern und auf Anregungen und Kritik zu reagieren.  

Wie bei den Präsenzveranstaltungen konnten vorab Fragen eingereicht werden und auch hier hatte das digitale Format seine praktischen Vorteile: Der Bürgermeister blendete die eingereichten Fragen ein, sodass jeder bequem vom heimischen Sessel aus die einzelnen Punkte nachlesen konnte.  

Die Themen waren breit gestreut. Gefragt wurde nach dem Status zu den Bemühungen Riedstadts, als Mittelzentrum eingestuft zu werden, nach dem Stand der Machbarkeitsstudie einer Weiterführung der Straßenbahn von Griesheim nach Riedstadt, einer Neugestaltung des Ortskerns Wolfskehlen sowie der beiden Kreisel in Wolfskehlen. Weitere Punkte waren sichere Fahrradwege, bessere Busverbindungen und geplante Baugebiete in Goddelau und Erfelden.  

Wiederkehrende Straßenbeiträge nahmen einen großen Raum ein, gefragt wurde aber auch nach dem Umzug des Bauhofs und es wurde die Verkehrssituation in der Heinrich-Heine-Straße in Wolfskehlen bemängelt. Spontan während des Bürgergesprächs wurden noch eine Erweiterung der Martin-Niemöller-Schule um eine gymnasiale Oberstufe und die Mitgliedschaft im Großen Frankfurter Bogen behandelt.  

Weit über die Hälfte der Veranstaltung wurde das Thema wiederkehrende Straßenbeiträge besprochen. Die IG Straßenbeiträge hatte 13 ausführliche Fragen eingereicht, die der Bürgermeister so umfassend beantwortete, dass trotz mehrfachen Nachfragens kein Klärungsbedarf mehr bestand.  

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Bürgermeister Kretschmann: „Für mich ist es eine schöne Möglichkeit, wie wir trotz Corona miteinander im Gespräch bleiben können.“