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Auf Tropenholz verzichten?!

Satellitenfotos zeigen es: der Verlust von großflächigen Wäldern in allen Klimazonen schreitet unvermindert fort. Durch die Zerstörung der wichtigen "grünen Lunge" unserer Welt drohen nicht nur Klimaveränderungen, sondern es wird ein Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen unwiderruflich zerstört.

Ursachen für den Rückgang der Wälder sind regional sehr unterschiedlich und reichen neben wirtschaftlich motiviertem Raubbau von großen Firmen über zunehmende Bevölkerungsdichte, der Ausdehnung von Anbauflächen bis zur zunehmenden Dichte an Weidevieh.

Schon allein der erhebliche Enegieaufwand für den Transport läßt einen Verzicht auf tropische Hölzer wie zum Beispiel Teak, Bongossi, Mahagoni, Limba und Palisander ratsam erscheinen.

Für fast alle erdenklichen Zwecke lassen sich auch einheimische Hölzer einsetzen:

AnwendungHeimische HölzerTropenhölzer
Sauna PappelAbachi
Wandverkleidung, Profilbretter Ahorn, Buche, Eiche, Fichte, Kiefer, Kirschbaum Anigre, Cereleira, Koto, Limba, Mahagoni, Sen, Teak, Ramin
Fenster, Türen, Wintergärten Buche, Douglasie, Eiche, Esche, Fichte, Kiefer Anigre, Limba, Mahagoni, Meranti, Sipo
Gartenmöbel, Pfosten, Zäune Kiefer, Lärche, Eiche, RobinieTeak, Iroko, Bongossi
Leisten, Heimwerkerartikel Ahorn, Buche, Fichte, Kiefer Abachi, Iroko, Limba, Mahagoni, Meranti, Ramin
Möbel, Haushaltswaren alle heimischen Hölzer Limba, Mahagoni, Teak, Wenge
Parkett, Fußboden Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Esche, Fichte, Lärche, Robinie Anigre, Kembala, Mahagoni, Merbau, Wenge


Auch in Span- und Tischlerplatten sowie Sperrholz wird häufig Tropenholz verarbeitet. Sogar Holzkohle zum Grillen kann aus tropischen Hölzern bestehen.

Generell ist die Initiative verschiedener Holzerzeuger und -verarbeiter unterstützenswert, ein Gütezeichen für Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft einzuführen. Die bisher anerkanntesten Umweltsiegel sind FSC (Forest Stewardship Council), Naturland-Siegel, Eco-Timber.

Beim Einkauf bieten diese Zertifikate die Möglichkeit, eine nachhaltige Forstwirtschaft bis hin zu sozialem Engagement zu unterstützen. Bisher ist das Angebot solcher Hölzer aber noch relativ gering.

Eine große Zahl an weiteren "Qualitätssiegeln" trägt zur Verwirrung der Verbraucher bei. Hier läßt sich oft nicht nachvollziehen, ob und wie Umwelt- und Sozialstandards eingehalten und überwacht werden, deshalb ist in solchen Fällen Vorsicht angebracht.

Übrigens: auch der stetig wachsende Papierverbrauch ist eine Ursache für den Rückgang der Waldflächen. Hier zeigt sich besonders deutlich, dass Recyclingpapier (fast) immer die bessere Wahl ist.

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