Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

!!BITTE BEACHTEN SIE: Das Rathaus ist aktuell nur nach telefonischer oder Online-TERMIN-Vereinbarung geöffnet!!!
Alle Besucher*innen müssen zur Bedeckung von Mund und Nase eine medizinische Maske tragen. Es gilt die 3-G-Regel, wonach nur Geimpfte, Genesene oder tagesaktuell Getestete das Rathaus betreten dürfen.

Auf gute Nachbarschaft mit der Biotonne

So wird die Tonne richtig benutzt:

  • Die Biotonne ist nur für feste kompostierbare Abfälle geeignet: Blumenerde, Eierschalen, Fischgräten, Gemüsereste, Grasschnitt, Gartenabfälle, Kaffeefilter, Teebeutel, Teeblätter, Küchenpapier, Laub, Obstreste, Schnittblumen, Sägemehl, Zweige, Tierstreu aus Stroh oder Holz, verdorbenes Brot und so weiter.
  • Um Keim- und Geruchsbelästigungen zu vermeiden, sind die in der Küche gesammelten organischen Abfälle spätestens alle drei Tage zu entleeren.
  • Flüssige Speisereste wie Suppen oder Soßen können in geringen Mengen über die Kanalisation (Kläranlage) entsorgt werden. Allerdings führen sie in größeren Mengen zu Rohrverstopfungen und füttern die Ratten im Kanalsystem. Im gut geführten Haushalt sollten nur wenige Essensreste anfallen.
  • Auf keinen Fall dürfen andere Abfälle in die Biotonne gegeben werden (z.B. Plastikbeutel, Windeln, Damenbinden, Metall, Verpackungen, Staubsaugerbeutel, Straßenkehricht und so weiter). Diese können nicht kompostiert werden oder führen zu Schadstoffbelastungen im erzeugten Kompost.
  • Sind andere Stoffe als die zulässigen organischen Abfälle in der Tonne, kann sie von der Leerung ausgeschlossen werden. Da gilt auch für Beutel aus Stärke oder ähnlichem, da alle Beutel grundsätzlich in der Kompostanlage aussortiert werden. Nach dem Einwurf in die Tonne kann nicht mehr zwischen "guten" (kopmpostierbaren) und "schlechten" (nicht kompostierbaren) Beuteln unterschieden werden. Sie gelten deshalb einheitlich als Fremdstoffe.
  • Übelriechende Flüssigkeiten und Maden in der Tonne müssen nicht sein. Sie entstehen dann, wenn zu viel Flüssigkeit in die Tonne gelangt, Fleisch, Wurst oder gekochte Essenreste in größerer Menge in die Tonne gegeben werden. Zur Vorbeugung sollten alle Abfälle aus der Küche gut in Zeitungspapier oder in Biobeutel aus festem Papier gewickelt werden. Dann können Fliegen keine Eier an den Abfällen ablegen. Auch das Abdecken in der Tonne mit Gartenabfällen, Sägespänen oder ähnlichem hilft, überschüssige Flüssigkeiten zu binden und Fliegen abzuhalten. Gartenabfälle brauchen natürlich nicht eingepackt zu werden.
  • Gemäß der Abfallsatzung sind die Benutzer der Abfallgefäße für deren Reinigung verantwortlich. Bei Bedarf ist die Biotonne mit Wasser auszuspritzen. Reinigungsmittel und Chemikalien sollten Sie jedoch nicht anwenden.
  • Vorbeugend gegen Geruch und Maden hilft auch, die Tonne an einem schattigen Platz aufzustellen und die Abfälle möglichst locker hineinzufüllen, damit Luft dazwischen bleibt. Fest verpreßte Abfälle fangen sehr schnell an, unter Geruchsentwicklung zu gären.
  • Im Winter kann es passieren, dass bei Minusgraden der Inhalt der Tonne gefriert und dann nicht ordentlich geleert werden kann. Hier hilft gutes Verpacken von feuchten Abfällen in Papier weiter oder die Zugabe von Pappkarton in die Tonne. Wenn Sie das Festfrieren rechtzeitig von der Leerung bemerken, können Sie auch versuchen, den Tonneninhalt vorsichtig von den Wänden zu lösen z.B. mit einer Grabgabel oder ähnlichem Werkzeug.

Nutzen mehrere Parteien gemeinsam eine Biotonne, sollten Sie die oben genannten Ratschläge besonders gut beachten, um unnötige Streitigkeiten zu vermeiden.

Abwehrgeschwächte Personen sollten den Umgang mit organischen Abfällen möglichst vermeiden (genauso wie Topfpflanzen im Wohnbereich, Gartenarbeit und Waldspaziergänge, denn dort treten dieselben Pilzerreger auf).

Zu den Risikogruppen gehören Leukämiekranke, Patienten, bei denen infolge einer Organtransplantation das Abwehrsystem medikamentös unterdrückt ist, chronische Lungen-, Leber- und Nierenkranke, Personen mit Tuberkulose oder AIDS, sowie Patienten, die hohe Dosen Kortikosteroide zu sich nehmen. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen die Fachgruppe Umwelt gerne.