Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

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Rikscha-Fahrten mit Bürgermeister

An zwei Adventswochenenden will Verwaltungschef alleinstehenden Senioren Freude machen

Nicole Novak von der Initiative Atempause sitzt vorne in der Rikscha, auf dem Fahrradsitz dahinter Bürgermeister Marcus Kretschmann
Nicole Novak von der Initiative Atempause und Bürgermeister Marcus Kretschmann bei der ersten Probefahrt

Es war bereits angekündigt, nun stehen die Termine fest: Bürgermeister Marcus Kretschmann will alleinstehenden Menschen in Riedstadt, die durch ihr Alter oder wegen chronischer Erkrankungen zur Corona-Risikogruppe gehören und daher zurzeit besonders isoliert leben müssen, in der Vorweihnachtszeit eine besondere Freude machen und sie mit einer E-Fahrradrikscha durch ihren Stadtteil fahren.  

An den Wochenenden des dritten und vierten Advents, am Samstag und Sonntag 12. und 13. Dezember sowie 19. und 20. Dezember, wird er für jeweils etwa eine Stunde die Senior*innen bei ihnen zuhause abholen und sie dann auf Erkundungstour durch ihren Stadtteil fahren. Zeiten stehen von 13:00 bis 17:00 Uhr zur Verfügung und werden von der Initiative „Atempause“ der Beratungsstelle für ältere Menschen Riedstadt und dem Helfernetzwerk für Riedstadt an ihre Klienten vergeben.  

Die Rikscha steht der Atempause über die Aktion des Landes Hessen „Radfahren gemeinsam neu entdecken“ bis Anfang März kostenlos zur Verfügung. Sie hat bequem gepolsterte Sitze, ein herunterfahrbares Fußteil und einen ungehinderten Panoramablick nach vorne, weil der Radfahrer hinten sitzt. Heizdecken sorgen dafür, dass den Passagieren nicht kalt wird.  

Bürgermeister Kretschmann hatte während des ersten Lockdowns am langen Wochenende des Ersten Mai Balkongespräche für alleinstehende Mitglieder der Risikogruppe angeboten, die auf großes Interesse gestoßen waren (wir haben berichtet). „Mich hat dieses Wochenende sehr berührt und geerdet. Für mich sind diese Menschen wahre Helden dieser Krise, weil sie nie auf die Idee kämen, die Regeln nicht einzuhalten, obwohl sie sie so hart treffen. Daher freue ich mich sehr, ihnen mit den Rikscha-Fahrten etwas Besonderes und ein wenig Abwechslung anbieten zu können“, erklärt der Bürgermeister.  

Alleinstehende Riedstädter*innen, die zu den Corona-Risikogruppen gehören und an einer Rikscha-Fahrt interessiert sind, können sich gerne entweder bei der Atempause unter dem Dach der Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt (Telefon 2579) oder an den Bürgerservice der Büchnerstadt, Ute Schneider (Telefon 181-131) und Inna Wedel (Telefon 181-134) wenden.