Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Das Rathaus ist derzeit nur nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Nur eingeschränkt Plätze

Platzkapazität abhängig von örtlichen Gegebenheiten jeder Kita und Hygienevorgaben

Nach den neuen Verordnungen des Landes gilt ab Dienstag, 2. Juni, in hessischen Kindertagesstätten der eingeschränkte Regelbetrieb. Allerdings stehen die Plätze nur eingeschränkt und in unterschiedlichem Umfang pro Kita zur Verfügung, abhängig von den örtlichen Gegebenheiten in jeder Kita. Denn die strikten Hygienevorgaben müssen zwingend eingehalten werden.  

Wichtig dabei: das aktuelle Betretungsverbot gemäß dem Infektionsschutzgesetz gilt auch weiterhin, jedoch ist der berechtigte Personenkreis erneut erweitert worden. Neben den bisher Anspruchsberechtigten gibt es nun eine neue Härtefallregelung. Demnach gilt das Betretungsverbot nun im Einzelfall auch nicht, wenn „durch außergewöhnliche und schwerwiegende Umstände“ durch den Wegfall der regelhaften Betreuung eine „besondere Härte“ entsteht, wie es in dem entsprechenden Absatz der Verordnung heißt.  

Das Kreisjugendamt hat die besondere Härte wie folgt definiert: Erziehungsberechtigte, deren Betreuungsfähigkeit aufgrund von physischer oder psychischer Krankheit eingeschränkt ist. Unterstützung der Familie durch erzieherische Hilfen gemäß SGB VIII. Kinder, die sich im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung befinden, sowie sonstige außergewöhnliche Umstände.   Als Beispiele für solche außergewöhnlichen Umstände nennt der Fachbereich Kinder, Jugend und Soziales die besonders herausfordernde Pflege eines im selben Hausstand lebenden Angehörigen, oder ein Elternteil, das sich berufsbedingt zum Großteil der Woche nicht zuhause aufhält - etwa durch Montage oder Dienstreise - während der andere Elternteil auch berufstätig ist. Der Empfehlung des Kreises folgend wird es kein Wechselschichtmodell geben  

„Nach Durchsicht der Zahlen der Kinder, die bereits in der Betreuung sind, der Kinder, die sich im letzten Kindergartenjahr befinden, und der noch nicht bestimmten Zahl der Härtefälle, die noch hinzukommen, ist die Platzkapazität absehbar bereits erschöpft“, bedauert Fachbereichsleiterin Petra Fischer.  

Sollte es dennoch in einigen Kindertagesstätten freie Plätze geben, werden diese wie folgt vergeben: Im Krippenbereich analog zur Regelung im Kindergartenbereich an die ältesten Kinder, die am Übergang zum Kindergarten stehen. Und im Kindergartenbereich an Geschwisterkinder bereits aufgenommener Kinder (zukünftige Schulanfänger und Integrationskinder), sofern beide Eltern berufstätig sind. Die Fachbereichsleiterin bittet alle Anspruchsberechtigten, vor der Vorsprache in der Kita die Leitung telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren und die Aufnahme mit ihr abzusprechen.