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Mit Lichtern Zeichen setzen

Zahlreiche Menschen bildeten in Riedstadts Straßen Lichterketten für Solidarität und Respekt

In Erfelden gab es eine lange Lichterkette auf der Wilhelm-Leuschner-Straße.
"Versöhnen statt Spalten" stand auf einem Plakat in Leeheimlsk
Konfirmanden in Leeheim hatten für die Lichter-Aktion Plakate gestaltet.
Menschen mit Lichtern in der Hand auf einer Straße in Wolfskehlen
Auch in Wolfskehlen bildeten Menschen eine Lichterkette, unter ihnen Stadtverordnetenvorsteher Guido Funk (5. v. re.)
Ein leuchtendes Zeichen setzten auch viele Crumstädter.

Am Sonntagabend regnete es, war es kalt und ungemütlich – kein Wetter, um sich draußen aufzuhalten. Und dennoch zog es am 6. Februar um 18:00 Uhr zahlreiche Riedstädterinnen und Riedstädter auf die Straßen in den Ortskernen der fünf Stadtteile. Dort bauten sie sich mit Lichtern und ausreichendem Abstand auf den Bürgersteigen auf, um ein Zeichen zu setzen für einen respektvollen Umgang miteinander und Solidarität zu bekunden mit allen, die unter der Corona-Pandemie leiden.  

Zu der Aktion „Riedstadt macht Licht!“ hatten alle christlichen Kirchen in Riedstadt, die Ahmadiyya Gemeinde, viele Riedstädter Vereine und Organisationen sowie die Büchnerstadt Riedstadt gemeinsam aufgerufen. In Erfelden säumten Menschen mit Regenschirmen und Kerzen die Wilhelm-Leuschner-Straße von der Bäckerei über die evangelische Kirche und das Heimatmuseum bis zur Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt die Straße.  

In Leeheim bildete sich auf der Hauptstraße von der Kreuzung Erfelder Straße bis zur Bäckerei eine Lichterkette von circa 120 Leuten, schätzt der evangelische Pfarrer Jürgen Bode, einer der Initiatoren der Aktion. Neben Kerzen und anderen Lichtern waren auch Plakate mit Aufschriften wie „Zusammenhalt statt Spalten“ und „Miteinander statt Gegeneinander“ zu sehen, die Konfirmanden gestaltet hatten. „Trotz des schlechten Wetters haben sich viele ansprechen lassen und wollten mit ihrem Licht und ihrer Anwesenheit ein ermutigendes Zeichen setzen“, freut sich Pfarrer Bode.  

Rund um das Riedstädter Rathaus und die evangelische Kirche in Goddelau versammelten sich circa 80 Lichtertragende und auch in Wolfskehlen und Crumstadt waren viele Menschen auf den Straßen, um ihre Solidarität mit Kranken, Isolierten, Trauernden und Wertschätzung für alle Berufsgruppen, Kinder und Familien zu zeigen, die aktuell unter erschwerten Bedingungen leben. Zugleich war die Lichteraktion eine klare Absage an rechtsradikale Kräfte und Verschwörungstheoretiker. Auch viele Riedstädter Mandatsträger beteiligten sich an der Lichterkette, so Bürgermeister Marcus Kretschmann in Crumstadt, Erster Stadtrat Ottmar Eberling in Erfelden und Stadtverordnetenvorsteher Guido Funk in Wolfskehlen.  

„Ich fand die Aktion super und wünsche mir sehr, dass sie wiederholt wird. Es war beeindruckend, wie viele Menschen trotz des widrigen Wetters unterwegs waren. Wir haben gezeigt: Riedstadt kann bunt und ist bunt“, betont Bürgermeister Kretschmann.

Fotos stellten freundlicherweise Ottmar Eberling, Maniza Mahmood, Guido Funk und Sebastian Hauptmann zur Verfügung.