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Lichterketten für Zusammenhalt

Am Sonntag, 27. Februar, erneute Lichteraktion in Riedstadt für Miteinander und Respekt

Auch in Crumstadt bildeten Menschen bei der letzten Aktion Lichterketten.

Trotz widrigster Witterungsverhältnisse hatten sich bei der ersten Riedstädter Lichteraktion Anfang Februar zahlreiche Menschen in allen fünf Stadtteilen der Büchnerstadt aufgemacht, um mit Kerzen und anderen Lichtern auf den Hauptstraßen der Ortskerne ein Zeichen zu setzen für demokratische Werte, einen respektvollen Umgang miteinander und um Solidarität zu zeigen mit allen, die unter der Corona-Pandemie leiden (wir haben berichtet)

Die gemeinsame Initiative der christlichen Kirchen in Riedstadt, der Ahmadiyya-Gemeinde, vieler Riedstädter Vereine und der Büchnerstadt Riedstadt findet nun eine Wiederholung:  

Am Sonntag, 27. Februar, um 19:00 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger Riedstadts eingeladen, mit einem Licht oder einer Kerze mit Windschutz zu den evangelischen Kirchen in den Ortskernen der Stadtteile zu kommen. Weil sie zentral liegen, können sich die Teilnehmenden von dort aus mit Abstand nach beiden Seiten entlang der Hauptstraßen als Lichterketten aufstellen.  Die Aktion ist beim Ordnungsamt angemeldet und genehmigt.  

„Ich fand, dass die erste Lichteraktion trotz des widrigen Wetters ein voller Erfolg war und freue mich sehr, dass es nun – bei hoffentlich besserem Wetter – eine Wiederholung geben wird“, erklärt Bürgermeister Marcus Kretschmann.  

Mit Anstand und Abstand treten die Initiatoren friedlich für ein Miteinander statt Gegeneinander,  für Reden statt Schimpfen, Versöhnen statt Spalten ein. Respekt und Wertschätzung wird allen bekundet, die unter großen Belastungen arbeiten, insbesondere Kita-Teams und Lehrkräfte an den Schulen, Mitarbeitende und Ärzte in den Arztpraxen, Pflegekräfte und medizinisches Personal in Kliniken, Pflege- und Seniorenheimen. Dabei soll allen Corona-Kranken, Isolierten und Trauernden  Ermutigung und Beistand zuteilwerden. Rechtsradikalen Kräften und Verschwörungstheoretikern will man zugleich eine klare Absage erteilen, heißt es in dem Aufruf.  

Es geht den Initiatoren um einen fairen und respektvollen Umgang miteinander, um das demokratische Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit im gesetzlich definierten und für alle geltenden Rahmen.  „Denn nur als Gesellschaft, die zusammenhält, als solidarische Gemeinschaft, werden wir diese schwierige Zeit bewältigen“, heißt es in dem Aufruf.

Das Foto wurde von Sebastian Hauptmann zur Verfügung gestellt.