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Fenster statt Umzug

Aufruf der Riedstädter Kitas: Zuhause mit Laternen leuchten

Eine selbstgebastelte Laterne mit bunten Feldern
(Foto: pixplosion/pixelio.de)

In einem gemeinsamen Brief haben sich alle städtischen Kindertagesstätten an die Eltern gewandt. Darin erinnern sie daran, dass der Herbst mit seinem Lichter-, Laternen- und Martinsfest jedes Jahr die Kinderherzen höher schlagen lässt.  

„Mit viel Eifer, Geduld und Kreativität entstehen in vielen Kitas wunderbare Laternen, die die Kinder dann rund um den St. Martinstag am 11. November stolz mit nach Hause nehmen, um sie dann bei Laternenumzügen durch die dunklen Gassen zu tragen“, heißt es in dem Schreiben. Und weiter: „In diesem Herbst werden wir alle auf diese stimmungsvollen Laternenumzüge verzichten müssen. Auch hier wird der Corona-Virus unsere Traditionen, unser alt Bekanntes verändern. Es ist nicht die Zeit für gemeinsame Umzüge, für singen und gemeinsam durch die dunklen Gassen ziehen.“  

Die Riedstädter kommunalen Kitas rufen deshalb alle Kinder, Eltern und Riedstädter Bürgerinnen und Bürger auf, eine andere, aber gemeinsame Laternen- und Lichterzeit zu begehen: „Lassen Sie uns alle in der Zeit von Mittwoch, 11. November, bis Samstag, 28. November, Lichter und Laternen in unsere Fenster (am besten zur Straßenseite) stellen. Gehen Sie mit Ihrer Familie spazieren und erfreuen Sie sich an dem Lichtermeer.  

Lassen Sie uns in der Zeit, in der wir Abstand zueinander halten müssen, aufeinander zugehen. Teilen Sie ihr Licht mit den Kindern. Gehen Sie mit ihnen durch die Straßen, erfreuen Sie sich an den Lichtern in den Fenstern. Vielleicht spüren wir alle, obwohl wir gerade auf Abstand gehen müssen: wir sind nicht alleine.“