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Astronautenhelme aus Pappmaché

Beim Ferienprogramm des Jugendbüros dreht sich alles um die unendlichen Weiten des Weltraums

Sophie und Eleni sitzen auf einer Decke und kleben Zeitungsschnitzel auf einen Luftballon
Sophie und Eleni (von links) basteln aus Pappmaché Astronautenhelme
Pappmachékugeln trocknen auf Bechern
Die künftigen Astronautenhelme bei der Zwischentrocknung.

Bis eine zünftige Astronauten-Ausrüstung fertig gestellt ist, braucht es ein wenig Geduld. Sophie (neun Jahre), Eleni und Hannes (beide zehn Jahre) sitzen mit anderen Mitgliedern der Mars-Gruppe auf einer Wiese in der Nähe der Heinrich-Bonn-Halle und kleben Zeitungsstreifen für Zeitungsstreifen auf aufgeblasene Luftballons. „Das dauert noch ewig!“, befürchtet Hannes und wird von Betreuer Johannes beruhigt: Noch eine Pappmaché-Schicht und der Ballon kann auf einen Becher zum Trocknen.  

Ferienspiele im gewohnten Umfang sind auch im zweiten Pandemie-Jahr nicht möglich. Doch das Jugendbüro-Team hat sich auch in diesem Jahr ein alternatives Ferienprogramm überlegt, bei dem unter Corona-Bedingungen dennoch möglichst vielen Kindern ein Angebot mit viel Spaß und Abwechslung geboten werden kann. So findet das diesjährige Ferienprogramm statt der gewohnten zwei Wochen drei Wochen lang, vom 19. Juli bis 6. August, an den Standorten in Leeheim und in Goddelau statt. Angemeldet werden konnten die Kinder für eine Woche. Jeweils von 9:00 bis 15:00 Uhr können so nun pro Woche 24 Kinder in drei festen Gruppen zu je acht Kindern betreut werden, sodass nach drei Wochen insgesamt 72 Kinder pro Standort und damit insgesamt 144 Riedstädter Kinder im Grundschulalter in den Genuss eines Ferienprogramms kommen können.  

Thema in diesem Jahr sind die unendlichen Weiten des Weltraums und so sitzen die „Marsianer“ gerade an einem Teil ihrer Ausrüstung: Wenn die runde Pappmaché-Hülle ausreichend getrocknet und gehärtet ist, wird sie bunt bemalt und in Form geschnitten – fertig ist der Astronautenhelm.

In einer anderen Ecke des weitläufigen Geländes zeigen Lucienne und Frida (beide acht Jahre) aus der Neptun-Gruppe voller Stolz ihr Astronautenheft, dessen Umschlag sie selber gestaltet haben. Der Programmpunkt „Astronautenregeln“ ist bereits erfolgreich abgestempelt. Was es damit unter anderem auf sich hat, erklärt Frida: „Nicht weglaufen, auf die Betreuer hören, keine Gewalt und keine Schimpfwörter sagen“, zählt sie auf. Doch natürlich gibt es in dem Heft noch viel mehr Programmpunkte, die die drei Gruppen getrennt voneinander im Laufe der Woche absolvieren werden. Dazu gehören unter anderem Planeten-Mobiles, ein Astronauten-Parcours und das Basteln von Raketenrucksäcken.  

Die Marsianer sind an ihren roten Tüchern zu erkennen, die Neptun-Astronauten haben blaue als Erkennungszeichen und die Saturn-Leute orangene. „Die Gruppen dürfen sich nicht mischen und wir machen möglichst viel draußen. Sobald es in die Halle geht, tragen alle einen Mund-Nasen-Schutz. Das Essen müssen die Kinder auch selber mitbringen. Aber das klappt alles ganz super. Ein Mädchen hat heute Wraps dabei, ich bin ganz neidisch“, berichtet Jugendpflegerin Julia Spitzer. Sie betreut den Standort Leeheim, während ihr Kollege Kai Faßnacht das Organisationsteam in Goddelau anführt. „Wir hoffen alle sehr, dass wir im nächsten Jahr wieder normale Ferienspiele anbieten können. Aber es ist schön, mit wie viel Begeisterung unser Alternativangebot angenommen wird“, befindet Spitzer.

Die Fotos wurden freundlicherweise von haza-foto zur Verfügung gestellt.