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Video "Streifzüge am Altrhein"

Film aus der SWR-Reihe "Fahr mal hin" bei der Gemeinde erhältlich

Am 22. Oktober 2002 strahlte das Südwest-Fernsehen in seiner Senderreihe "Fahr mal hin" die Folge "Schwarzes Gold und Grüne Hölle" aus. In der Naturdokumentation unternimmt der Autor Dr. Lutz Herrschaft seine filmischen Streifzüge entlang des Altrheins. Unter anderen widmet sich der Film "einer der spannendsten Inseln mitten im Rhein" - so der Pressetext des SWR zur Erstausstrahlung des Films. Neben der einmaligen Inselwelt des Kühkopfs werden auch unterirdische Weinkeller und malerische Orte vorgestellt, die schon so manchem Kaiser gut gefielen. Der Fernsehfilm ist jetzt in einer Sonderedition als VHS-Videokassette erschienen und bei der Stadtverwaltung Riedstadt zum Preis von 8,50 Euro erhältlich.

Der Kühkopf, zusammen mit der angrenzenden Knoblochsaue das größte hessische Naturschutzgebiet, lag bis 1829 links des Rheins. Dann wurde dem Rhein ein neues Bett gegraben - und seit diesem "Durchstich" liegt der Kühkopf rechts vom Rhein, als Insel eingerahmt von Neu- und Altrhein. Noch in den siebziger Jahren gehörten Teile der hessischen Insel zur Gemarkung der linksrheinischen Gemeinden Guntersblum und Gimbsheim, also zu Rheinland-Pfalz. Egal, wo sein Bett verlief - der Rhein hat hier nie getrennt.

Die filmische Reise beginnt linksrheinisch, auf den Erdölfeldern am Eicher Altrhein. Von dieser Landschaft hat sich die Gimbsheimer Keramikkünstlerin Christine Hach inspirieren lassen. Vom Weinort Guntersblum mit seinen prächtigen Hofgütern und alten Kellern geht es mit dem Fahrschiff "König Gunther" zum Kühkopf, dessen einzigartiger, dschungelähnlicher Auenwald eine überaus artenreiche Vogelwelt beherbergt. Natürlich kann man hier auch einkehren; allerdings dominiert auf der autofreien Rad- und Wander-Insel Kühkopf nicht der Trauben-, sondern eher der Apfelwein - passend zum Bundesland.

Auf den Spuren des Schwedenkönigs Gustav Adolf und des Salierkaisers Konrad II. geht es weiter nach Norden und über die Niersteiner Fähre zurück nach Rheinland-Pfalz. Der alten Reichsstadt Oppenheim mit ihrem kunsthistorischen Kleinod, der gotischen Katharinenkirche, sind einige Szenen des Films gewidmet. Ein Abstieg in das einzigartige Gang- und Kellerlabyrinth unter Oppenheims Altstadt bildet den Abschluss des ca. 30 minütigen Videofilms.

Mehr Infos zum Thema der Sendung des Südwestfernsehens findet sich auch noch im Internet. Auf www.swr.de können Interessierte im Archiv stöbern und finden interessante Hinweise zu Sehenswürdigkeiten und touristische Informationen zum Altrhein.

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