Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt
Inhalt
- Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt
- Service- & Beratungszentrum
- Unsere Angebote & Dienste
- Alter, Behinderung oder Krankheit
- Beratung und Information
- Die Pflegenden entlasten
- Engagement für die Soziale Gemeinschaft in Riedstadt
- Hintergründe
Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt
Alten, behinderten und kranken Menschen soll in Riedstadt ein hohes Maß an Lebensqualität und Selbstbestimmung ermöglicht werden.
Um diesen sozialipolitischen Leitgedanken mit Leben zu füllen, gründete die Stadt Riedstadt im Jahre 1990 die Stiftung Soziale Gemeinschaft.
Wilhelm-Leuschner-Straße 21
64560 Riedstadt
Telefon: 0 61 58 / 25 79
Telefax: 0 61 58 / 37 35
Pflegenotruf: 01 78 / 2 57 25 79
E-Mail: stiftung@riedstadt.de
Öffnungszeiten:
Mo. bis Mi. 10.00-12.00, 14.00-16.00 Uhr
Donnerstag 14.00-18.00 Uhr
Freitag 10.00-12.00 Uhr
Service- & Beratungszentrum
Das Service- und Beratungszentrum der Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt fungiert als zentrale Anlaufstelle und bietet einen erfahrenen und qualifizierten Service. Hierzu gehören unter anderem:
- Information über die vor Ort vorhandenen Hilfsangebote.
- Individuelle Beratung von Hilfesuchenden und deren Angehörigen.
- Abklärung des individuellen Hilfe- und Pflegebedarfs und Aufstellen eines Hilfeplanes.
- Umsetzung des Hilfeplanes bei Bedarf und auf Wunsch der Betroffenen.
- Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige.
Unsere Angebote & Dienste
- Abulanter Pflegedienst
- Beratung und Information
- Psychosoziale Beratung
- Soziale Dienste (Begleit-, Fahr- und Einkaufsdienste)
- Gesprächsgruppen und Seminare
- Wohnen im Alter (Wohnprojekt in Leeheim und Wohnraumanpassungsberatung)
Alter, Behinderung oder Krankheit
sind Lebenssituationen, die das selbständige Leben im eigenen Haushalt erheblich beeinträchtigen können. Hilfen werden benötigt, die ein Verbleiben in der gewohnten Umgebung sicherstellen. Oftmals leisten Angehörige diese Hilfestellungen Manchmal sind diese jedoch überfordert oder brauchen Unterstützung. Nicht selten leben alte oder chronisch kranke Menschen auch ganz alleine und sind auf berufliche Helferinnen und Helfer angewiesen.
Die Angebote und Dienste der Sozialen Gemeinschaft Riedstadt können von allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Riedstadt in Anspruch genommen werden.
Beratung und Information
Wir haben gute Kontakte zu anderen Trägern sozialer Dienste sowie zu den Kranken- und Pflegekassen. Wir arbeiten eng mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zusammen. Dies ermöglicht individuelle, auf Ihren persönlichen Bedarf abgestimmte Pflege- und Hilfeleistungen. Wir informieren Sie über die Finanzierung häuslicher Pflege- und Hilfeleistungen und helfen Ihnen bei deren Beantragung.
Die Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt ist eine eigenständige und gemeinnützige Einrichtung.
Die Pflegenden entlasten
Die Pflege eines alten, behinderten oder kranken Menschen innerhalb der Familie beeinflußt den Lebensalltag in hohem Maße. Angehörige werden mit einer Situation konfrontiert, die selten vorhersehbar ist. Wir lassen Sie nicht alleine:
Wir leisten professionelle Pflege. Wir helfen beim Organisieren häuslicher Pflege. Wir beraten und begleiten die Pflegenden. Einzelberatung, Gesprächskreis und Seminare für Pflegende sind unsere Angebote, die Ihnen helfen sollen den Pflegealltag besser bewältigen zu können.
Unser Spendenkonto:
Kreissparkasse Groß-Gerau
(BLZ 50852553) Kto-Nr.: 7082829
Engagement für die Soziale Gemeinschaft in Riedstadt
"Die Stadt Riedstadt hat sich in den letzten drei Jahren sehr intensiv mit der Lebenssituation und dem Lebensgefühl alter Menschen und ihrer pflegenden Angehörigen auseinandergesetzt. Das Ergebnis einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit zum Thema "Älterwerden in Riedstadt" hat uns in der Einschätzung bestätigt, im kommenden Jahrzehnt eine gewaltige Reformaufgabe bewältigen zu müssen, die z.B. auch die derzeitige Ausgabenpolitik der Gemeinde erfaßt.
In Riedstadt soll den Alten und pflegebedürftigen Menschen ein menschenwürdiges Leben in ihrer vertrauten Umgebung möglich sein.
Nachdem wir die Ergebnisse dieser Arbeit in breit angelegten öffentlichen Diskussion, und Einbeziehung aller Vereine, Organisationen, Ämtern, Krankenkassen, Ärzten etc., bestätigt sahen, galt es die organisatorischen, personellen und finanziellen Konsequenzen aus unseren Erkenntnissen und Zielsetzungen zu ziehen. Im engen Kontakt mit dem Hessischen Sozialministerium kamen wir zu der Auffassung als Träger all der anstehenden Aufgaben eine "Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt" einzurichten, die wir mit diesem Faltblatt ein breiten Öffentlichkeit vorstellen wollen.
Wir versuchen in Riedstadt einen für ländliche Bereiche unseres Landes eher noch ungewohnten Weg zu gehen. Wir brauchen dabei das finanzielle und humane Engagement aller Bürger Riedstadts. Machen wir uns die Tatsache bewußt, daß wir alle potentielle Alte sind. ... "
Zitat Wolfgang Stork, ehem. Sozialdezernet der Stadt Riedstadt, 1990
Hintergründe
Wie können wir uns auf das Alter als dritten Lebensabschnitt vorbereiten? Wer wird in Zukunft die Pflege kranker und behinderter Menschen übernehmen, wenn die Familienangehörigen als wesentliche Träger dieser Aufgabe immer seltener in Frage kommen?
All diese Fragen waren Gegenstand einer Untersuchung, die das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), Frankfurt/M., im Auftrag der Stadt Riedstadt durchführte. Es wurde ermittelt, welche Angebote und Dienste im Sozial- und Gesundheitswesen vorhanden sind, welche fehlen und welche ausgebaut werden müßten, um dem künftigen Bedarf gerecht werden zu können.
Im Verlauf dieser Arbeit wurde die Kommission "Älter werden in Riedstadt" gebildet, in der fachkompetente Frauen und Männer aus unserer Stadt mitarbeiteten.
Die Kommission erarbeitete Vorschläge zur Verbesserung der Situation alter sowie chronisch-kranker Menschen und beschäftigte sich darüber hinaus mit Problemen, die sich im Zusammenhang mit dem Älterwerden in unserer Stadt stellen. Sie initiierte zuletzt die "Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt" als künftigen Träger von Angeboten und Diensten für diesen Personenkreis.
Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt
Ziel der Stiftung ist also die Verbesserung der Lebenssituation alter und kranker Menschen. Aber auch die Probleme der pflegenden Angehörigen, in aller Regel sind dies immer noch Frauen, sollen stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Hierbei soll die Stärkung der Selbsthilfe im Vordergrund stehen.
Die als gemeinnützig anerkannte Stiftung arbeitet unabhängig von der Stadt Riedstadt, wird jedoch finanziell von ihr unterstützt. Im Wesentlichen soll die Arbeit der Stiftung durch Spenden, Kostenbeiträge der Kranken- und Pflegekassen und Gebühren finanziert werden. Die Organisation und Koordination der Hilfen wird vom Service- und Beratungszentrum übernommen, das seine Tätigkeit am 15. August 1990 aufgenommen hat.
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