Von den Gefahren politischer Macht

Büchnerbühne Riedstadt zeigt am 31. März das Drama „Hoppla, wir leben“ von Ernst Toller

Szene aus „Hoppla, wir leben“
Szene aus „Hoppla, wir leben“

Auch wenn die Geschichte in „Hoppla, wir leben“ in den Zeiten der Weimarer Republik spielt – die Parallelen zu vielfachen Entwicklungen im heutigen Politikbetrieb oder den Lebensbiografien sind offenkundig. Die neueste Eigenproduktion der Büchnerbühne nach einem Text von Ernst Toller wird am Freitag, 31. März um 19:30 Uhr wieder zu sehen sein. Veranstaltungsort ist das Theater in Riedstadt-Leeheim, Kirchstraße 16. Das Theatercafé ist ab 18:30 Uhr für Zuschauer geöffnet.  

Das Drama erzählt von Karl Thomas, der nach acht Jahren aus dem Irrenhaus entlassen wird. Er merkt, dass nichts mehr so ist wie früher. Seine revolutionären Freunde, mit denen er noch 1919 nach dem politischen Aufstand auf die Hinrichtung gewartet hat, haben sich stark verändert.   Zuerst sucht Karl Thomas seinen Genossen und Mithäftling Wilhelm Kilmann auf, der zu seiner großen Enttäuschung auf die andere Seite gewechselt hat und inzwischen Innenminister ist. Auch seine alten Bekanntschaften Eva Berg und Albert Kroll arbeiten zwar streng für ihre Partei, verlieren aber nach und nach ihr großes ideelles Ziel aus den Augen.  

Als Thomas eine Stelle als Hilfskellner im Grand Hotel annimmt, wird er dort Zeuge von Korruption und Intrigen. Als er dann auch noch wegen Mordverdacht an Kilmann festgenommen wird, endet er in völliger Verzweiflung und versteht die Welt nicht mehr.  

Eintrittskarten sind im Vorverkauf über den Online-Ticketshop der Homepage (www.buechnerbuehne.de) oder direkt im Theater (dienstags und freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr) erhältlich. Die verschiedenen Vorverkaufsstellen in der Region sind ebenfalls über die Homepage in der Rubrik „Tickets“ nachzulesen.

Das Foto wurde uns freundlicherweise von Robert Heiler zur Verfügung gestellt.