„Komm, süßer Tod“ im Kinoclub

Erster „Brenner-Krimi“ mit Josef Hader läuft am 3. Mai

Filmszene aus "Komm, süßer Tod" mit Josef Hader (li.) und Simon Schwarz
Filmszene aus "Komm, süßer Tod" mit Josef Hader (li.) und Simon Schwarz

Der Kinoclub der Büchnerbühne zeigt häufig und gerne Film, die man als schräg und grotesk bezeichnen kann. Am Mittwoch, 3. Mai um 19:30 Uhr ist in dieser Reihe der Film „Komm süßer Tod“ zu sehen. Die Filmvorführung auf großer Leinwand findet im Theatersaal in Riedstadt-Leeheim, Kirchstraße 16 statt. Wie üblich wird kein Eintrittspreis erhoben. Die Kinobesucher spenden vielmehr, was ihnen der Film oder das wöchentliche Kinoangebot wert ist. Das Foyercafé als Treffpunkt für Kinofreunde öffnet bereits um 19:00 Uhr.  

In „Komm, süßer Tod“ schlägt sich der Kabarettist und Schauspieler Josef Hader als österreichischer Film-noir-Held durch eine gelungene Adaption des Erfolgskrimis von Wolf Haas. Hader spielt den gemütlichen Expolizisten und Neu-Rettungsfahrer Brenner, der kettenrauchend und völlig ambitionslos durch das Leben surft. Als eine Reihe mysteriöser Morde sein direktes berufliches Umfeld erschüttert, kommt selbst Brenner leicht ins Wanken. Sein Kollege Piefke (Bernd Michael Lade) liegt tot im Rettungswagen, und erst tags zuvor war Verwaltungsdirektor Stenzl mitten im Liebesakt erschossen worden. Schon seit längerem tobt ein gnadenloser Wettbewerb zwischen den beiden konkurrierenden Wiener Rettungsdiensten: dem Rettungsbund und Brenners Kreuzrettern. Brenner riecht Lunte. Irgendetwas stimmt da nicht. Widerwillig beginnt er, hinter den Kulissen herumzuschnüffeln und verstrickt sich in ein Netz aus Intrigen, Verdächtigungen und überraschenden Beziehungen. Zu allem Überfluss taucht auch noch seine alte Jugendliebe Klara (Barbara Rudnick) wieder auf.  

Josef Hader ist dem deutschen Publikum vor allen Dingen durch den Film „Indien“ ein Begriff. Bereits dort hatte Hader am Drehbuch mitgeschrieben und auch dieses Mal hat man den Landsleuten liebevoll auf den Mund und auf die Finger geschaut. Authentizität ist denn auch der größte Trumpf, mit dem Regisseur Wolfgang Murnberger wuchern kann. „Komm, süßer Tod“ ist eine gelungene Satire mit dem schrägen, lakonischen Humor der Österreicher.

Hinweis:

Willkommenskultur für Flüchtlinge in Norwegen stellt der Film „Welcome to Norway“ in den Mittelpunkt und lässt die Religionen und Kulturen humorvoll aufeinander prallen. Der Film ist bereits am kommenden Mittwoch, 26. April um 19:30 Uhr im Kinoclub zu sehen. Immer mittwochs um halb Acht - großes Kino im kleinen Theatersaal der Büchnerbühne!