Funktionsprüfung durch Sirenenprobe

Am 29. April um 11:00 Uhr wird es kreisweit laut!

Sirene auf dem Dach
Sirene auf dem Dach
Erläuterungen zu den beiden Sirenen-Signalen mit Verhaltensregeln
Erläuterungen zu den beiden Sirenen-Signalen mit Verhaltensregeln

Zweimal jährlich überprüft die Rettungsleitstelle des Kreises Groß-Gerau die Sirenenanlagen in allen Kommunen. Damit soll einerseits die Funktionsfähigkeit der Sirenen getestet, andererseits auch die Bevölkerung über die Bedeutung der Signale informiert werden. Der nächste Termin für den Probealarm ist nun wieder am Samstag, 29. April. Der Probebetrieb wird in der Zeit von 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr durchgeführt.  

Dabei wird als Signal ein ein-minütiger Heulton ausgelöst. Er fordert im Ernstfall die Bürgerinnen und Bürger auf, den Rundfunk einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Bei Großschadensereignissen wird mit diesem Signal zum Beispiel vor Giftgaswolken oder anderen akuten Gefahren gewarnt. Die Bevölkerung soll sich dann im regionalen Rundfunk über die Art der Gefährdung und damit verbundene besondere Verhaltensregeln informieren.  

Der Warnton unterscheidet sich deutlich von dem zweiten Sirenensignal, einem zweimal unterbrochenen Dauerton von einer Minute Länge, das einen Feueralarm akustisch anzeigt.  

Mit dem Sirenenprobebetrieb sind auch Testläufe und Probewarnungen des elektronischen Warn- und Informationssystems „Katwarn“ verbunden. Katwarn wurde im Mai 2014 im Kreis Groß-Gerau eingeführt und hat derzeit etwa 18.000 Nutzer. Mit Katwarn hat die Bevölkerung die Möglichkeit, sich per E-Mail, über Handy per SMS oder Smartphone per App warnen und informieren zu lassen. Mehr Informationen zu den Funktionalitäten sind über die Homepage www.gg112.de zu bekommen.  

Für weitere Rückfragen zur Probealarmierung stehen der für Brand- und Katastrophenschutz zuständige Rathausmitarbeiter Klaus Hochmuth (Tel. 06158 181-426) oder die örtlichen Feuerwehrleitungen zur Verfügung.