Dauerhafte Erdölförderung beantragt

Rhein Petroleum stellt für die Anlage "Schwarzbach 1" Antrag beim Bergamt

Erdölförderanlage „Schwarzbach 1“ der Firma Rhein Petroleum bei Goddelau
Erdölförderanlage „Schwarzbach 1“ der Firma Rhein Petroleum bei Goddelau

Die Entscheidung ist getroffen: In Riedstadt-Goddelau soll über einen längeren Zeitraum heimisches Erdöl gefördert werden. Dies hat die Firma Rhein Petroleum bekannt gegeben. Das Heidelberger Unternehmen fördert seit März vergangenen Jahres im Zuge einer Ergiebigkeitsprüfung Erdöl aus „Schwarzbach 1“. Nun wird beim Bergamt der Antrag auf eine dauerhafte „Förderbewilligung“ eingereicht.

Wöchentlich zwei bis drei Tanklastwagen haben in den zurückliegenden Monaten den Förderplatz mit hessischem Erdöl in Richtung Raffinerie verlassen. Nun hat das  Unternehmen beschlossen, auch über die bis Ende Juni andauernde Testphase hinaus in Goddelau Öl zu fördern. „Nach Erteilung der eigentlichen Förderbewilligung kann es sein, dass sich die Fördermenge etwas erhöht“, betont der Geschäftsführer von Rhein Petroleum, Dr. Michael Suana.  

Auf dem Förderplatz südlich von Goddelau wird sich indes nichts verändern. „Da sich die aufgebaute Anlage als gut geeignet erweist, muss die Förderanlage für eine wirtschaftliche Förderung nicht umgebaut werden“, erklärt Suana und fügt hinzu: „Die Förderbewilligung ist damit ein rein formeller Akt.“  

Über die Zeit der Probeförderung hat sich bestätigt, dass das Öl aus dem hessischen Ried eine hervorragende Qualität hat. Es ist leicht, schwefelarm und reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Daher eignet es sich ausgesprochen gut für die industrielle Weiterverarbeitung und die Herstellung etwa von Medikamenten oder Kunststoffen.

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