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Friedenssehnsucht aller Generationen

Zeitzeuge Heiner Best im Gespräch mit den Besuchern
Blick ins Auditorium
Künstlerisches, kreatives Gestalten zum Friedensthema
Ergebnisse der Kunst-AG werden präsentiert

Nachlese zur ersten gemeinsamen Veranstaltung zum Volkstrauertag von Gemeinde und Martin-Niemöller-Schule

Die erste zentral für Riedstadt organisierte Veranstaltung zum Volkstrauertag am letzten Samstag (18.) fand guten Zuspruch. Mehr als achtzig Gäste konnten Bürgermeister Gerald Kummer und Schuldirektor Hans-Jürgen Eßinger von der Martin-Niemöller-Schule (MNS) im Musischen Zentrum begrüßen.

Auf Initiative des Bürgermeisters hatten sich in einer Arbeitsgruppe Vertreter der Kirchengemeinden, der Jugendpflege, des Kulturbüros, der MNS und der Ortsverbände des VdK zusammen gefunden, um gemeinsam zu überlegen, wie Jugendliche zukünftig stärker für die Gedenkveranstaltungen interessiert werden könnten. Schließlich geht es beim Volkstrauertag nicht allein um die staatliche Erinnerung an längst vergangene Kriege und deren Opfer, sondern auch um das Flaggezeigen für Frieden und gegen Gewalt in heutiger Zeit. Eine Friedenssehnsucht teilen alle Generationen in der gesamten Welt - und dennoch gibt es in allen Ecken dieses Globus Unfrieden und Gewalt, scheint ein harmonisches Zusammenleben unmöglich.

Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Kooperationspartner war es gelungen, mit viel Kreativität Jugendliche anzusprechen und fürs Thema zu begeistern. Konfirmanden aus allen Riedstädter Ortsteilen und Schüler der MNS mischten sich mit älteren Mitbürgern. In acht verschiedenen Arbeitsgruppen setzten sich die Gäste der Veranstaltung mit dem Grundthema Frieden auseinander.

Besonders attraktiv waren für die Jugendlichen die Angebote, bei denen sie selber aktiv werden konnten. Der Workshop der Kunsterzieherin Michaela Guckes hatte dabei den größten Zulauf. Die hier entstandenen Friedensbilder wurden später im Plenum des Musischen Zentrums präsentiert.

Mit der Deutschlehrerin Else Trumpold konnten Besucher nach einer gemeinsamen Wortsammlung Gedichte verfassen. Die Musik-Arbeitsgruppe studierten den Song von Herbert Grönemeyer "Kinder an die Macht" ein und spielten vor großem Publikum zum Ende des Nachmittags. In einer Arbeitsgruppe stand der Kriegszeitzeuge Heiner Best aus Mörfelden für Gespräche zur Verfügung. Jugendpfleger Heiko Wambold bot Diskussionen über Strategien friedlicher Konfliktlösung